Muskuläre Dysbalancen Teil 1

 stellen Ungleichgewichte zwischen funktionell zusammengehörigen Muskeln bzw. Muskelgruppen dar. Dabei besitzen die Muskeln charakteristische Tendenzen( Verkürzung oder Abschwächung). Diese hängen von einer Vielzahl von Faktoren ab, insbesondere mit ihrer Hauptfunktion, primär Bewegungs- (phasische) oder Haltemuskeln (tonische Muskeln) zu sein( Lewit 1992).

Unterstützt wird diese Tendenz durch bestimmte äußere Einflussfaktoren, wie z.B. die Unterforderung der Bewegungsmuskeln durch den zivilisatorischen Bewegungsmangel oder dauerhafte Standardhaltungen( Janda 1984).

Um diese Annahmen zu veranschaulichen wird ein Beispiel wie folgt angeführt.

Durch die häufige Einnahme der Sitzhaltung kommt es im Oberkörperbereich zu einer gerundeten Haltung; die Brustmuskulatur verkürzt, die obere Rückenmuskulatur( Schulterblattfixatoren) schwächt sich ab. Im Beckenbereich haben aufgrund der oftmals eingenommenen Sitzhaltung z.B. die Hüftbeuger Verkürzungszeichen, während die als Gegenspieler( Antagonist) fungierenden Hüftstrecker  ( Gesäßmuskulatur) Abschwächungstendenzen aufweisen.

David Schiefer


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