Schnelligkeitstraining

Als Schnelligkeit wird die Fähigkeit bezeichnet, unter emüdungsfreien Bedingungen in maximal kurzer Zeit motorisch zu reagieren und/ oder zu agieren bzw. handeln zu können.

Die Schnelligkeit wird heute nach dieser Definition nicht mehr nur als reine konditionelle Fähigkeit, sondern als koordinativ- konditionelle Fähigkeit gesehen. Schnell sein bedeutet demnach mehr, als nur in kürzester Zeit von A nach B zu rennen.

Sportbiologische Grundlagen der Schnelligkeit:

Art der Muskulatur– Ein hoher Anteil an schnell zuckenden Muskelfasern( FT Fasern) steht in positivem Zusammenhang mit der Schnelligkeit bzw. Schnellkraft des Sportlers( vgl. Weineck 2004a).

Kraft der Muskulatur– Durch Krafttraining der Beinmuskulatur kann z.B. die Antrittsschnelligkeit besser werden.

Biochemie der Muskulatur–  Die Maximalgeschwindigkeit hängt in hohem Maße von der Höhe und der Art der Energievorräte in der Arbeitsmuskulatur sowie ihrer möglichen Mobilisationsgeschwindigkeit ab.

Weitere schnelligkeitsbestimmende Faktoren– Nervenleitgeschwindigkeit, Elastizität und Entspannungsfähigkeit der Muskulatur, entsprechend gut aufwärmen( lang gehaltene Dehnungsvorgänge kann in diesem Fall kontraproduktiv sein) und eine maximale Willensanspannung ( Willensstoßkraft)

Merke: Kein Schnelligkeitstraining im ermüdeten Zustand! Trainingsabbruch bei Ermüdungserscheinigungen!


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