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News

Musculi multifidi und SSE

Musculi multifidi und SSE

Eine Gruppe von Muskeln der Brust und Lendenwirbelsäule sowie des Kreuzbeins, die strangförmig über die Wirbelfortsätze verlaufen. Sie gehören der autochthonen Rückenmuskulatur an. Ihre Funktion ist die aktive Stabilisierung der Wirbelsäule. Schwächen in diesem System sind hauptverantwortlich für chronische Rückenschmerzen. Übungen zielen auf das Erlernen gezielter Anspannung dieser Muskeln. 

 

Das funktioniert am besten mit niedriger Last und häufigen Wiederholungen , sogenanntes SSE Training ( segmental stabilizing exercises) Anbei eine interessante Arbeit zu diesem Thema.

(Segmentale Stabilisation zur Behandlung von lumbalen Rückenschmerzen: Ein systematisches Review: Melanie Kriese, Ron Clijsen, Jan Taeymans, Jan Cabri: Sportverletz Sportschaden 2010; 24(1): 17-25)

Joachim Schiefer

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Superkompensation

Superkompensation


Dient dazu in der Vorbereitung auf einen Wettkampf möglichst hohe Energiereserven aufzubauen.

Die Grundlage ist der individuelle Trainingszyklus also das Wechselspiel aus Belastung Erholung Ermüdung Regeneration.

Als Vorbereitung auf einen Wettkampf sollte eine erschöpfende Ausdauerbelastung zur Entleerung des Muskelglycogens führen . Die folgende Tage sollten der Regeneration dienen , anfänglich ist eine eiweißreiche Kost sinnvoll . 2 bis 3 Tage vor dem Wettkampf erfolgt die Umstellung auf kohlehydratreiche Ernährung zum vollständigen Auffüllen der Speicher.

Der Wettkampf erfolgt in der anschließenden Phase der Superkompensation.

Tag 1 erschöpfende Ausdauereinheit

Tag 2 Eiweißreiche Kost

Tag 3 und 4 hochwertige Kohlehydrate und lockeres Training

Tag 5 Wettkampf 

Joachim Schiefer

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Sportsucht

Sportsucht

Bezeichnet exzessives Sporttreiben und kann zu physischen, psychischen und sozialen Problemen führen, verbunden mit einer Schwächung des Immunsystems und der Chronifizierung von Verletzungen. Die Betroffenen sind häufig wenig krankheitseinsichtig und ihre Behandlung eine Herausforderung.

Sportsucht gehört zu den substanzunabhängigen Süchten und betrifft ca. 1% aller Sporttreibenden.Charakteristisch für Sportsüchtige ist, dass der Sport zum zentralen Lebensinhalt geworden ist und jeden anderen Aspekt ihres Lebens beeinflusst. Soziale Kontakte, berufliche Ambitionen und andere Hobbys werden zugunsten des Sports vernachlässigt oder aufgegeben. Sportsüchtige verspüren einen Zwang Sport zu betreiben. Schlaflosigkeit Unruhe Depression sind Entzugssymptome. Untersuchungen zu dieser Erkrankung liegen vor allem beim Triathlon und Läufern  vor. Frauen sind zwischen 15 und 25 und Männer zwischen 30 und 50 Jahren betroffen. Die Ursachen liegen oft im Wunsch eines perfekten Körpers mit dem Hintergrund einer gestörten Körperwahrnehmung  und Selbstwertgefühl. 

Quelle: Deutsches Ärzteblatt Sportmedizin 

Joachim Schiefer

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Bursitis

Bursitis

Ist eine Schleimbeutelentzündung. Schleimbeutel erfüllen ihre Funktion als Gleitgewebe zwischen Sehnen und umliegenden Bindegewebe oder Knochen. Es sind flache mit wenig Flüssigkeit gefüllte Säcke. Bei mechanischer Reizung durch Überlastung oder nach Verletzungen kann es zu einer Entzündung kommen, wobei diese bei den oberflächlich liegenden Schleimbeuteln am Ellbogen und Knie  meist gut an der Schwellung Überwärmung und Schmerz erkennbar ist. Bei den tiefer liegenden Schleimbeuteln an Schulter steht der Schmerz und die eingeschränkte Beweglichkeit im Vordergrund. Mit der Ultraschall Diagnostik kann man diese Entzündung gut feststellen. Die Therapie ist meistens konservativ mit abschwellenden und entzündungshemmenden physikalischen Maßnahmen. 

Bei chronischen Entzündungen ist gelegentlich auch die chirurgische Entfernung nötig.

Joachim Schiefer

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Sport und Eiweiß

Sport und Eiweiß

Eiweiße liefern mit 4,1 kcal/g theoretisch genauso viel Energie wie Kohlenhydrate , sie sind aber primär eine Bausubstanz im Körper. 

Dabei können mehrere zehntausende unterschiedliche Eiweißstrukturen  nachgewiesen werden. 

Sie dienen Stoffe zu speichern oder zu  transportieren, uns zu schützen, uns wachsen zu lassen, kurbeln unseren Stoffwechsel an oder verlangsamen ihn und sie geben unseren Organen Halt und Festigkeit Geschmeidigkeit und Elastizität. 

Muskeln, Sehnen, Bänder, Knorpel, Knochen, Blutgefäße, Nervenfasern, Hormone, Enzyme und viele weitere Eiweiße im Körper werden beim körperlichen Training ständig stimuliert. 

Nach der neuesten Studienlage wird folgende  Proteinaufnahme für Sportler empfohlen. 1,6 g Eiweiß pro kg Körpergewicht pro Tag. Für einen 50 kg schweren Athleten wären dies 80 g Eiweiß täglich. Das gilt aber nur  für Kraftsportler bzw.  auch für Elite-Ausdauersportler . 

Im Breitensport ist der Proteinbedarf geringer und liegt bei einem Freizeitsportler mit 50kg bei 60 g täglicher Zufuhr.

Außerdem  kann unser Körper die Proteinumsätze bei regelmäßigem Sport anpassen . 

Anders wiederum sieht es bei einem Kaloriendefizit aus.

Dann liegt der Eiweißbedarf entsprechend höher.

Eine überhöhte Zufuhr bringt nichts. 

Joachim Schiefer

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Barfußlaufen

Barfußlaufen

Geht mit einem verbesserten Gleichgewichtsgefühl und Sprungkraft einher. Eine deutsche Studie konnte dies in einem Vergleich zwischen Kindern und Jugendlichen im Alter von 6-18 Jahren  zeigen. Südafrikanische Kinder gehen gewöhnlich barfuß zur Schule während deutsche Kinder Schuhe tragen. Bei Gleichgewichts und Sprungkraftstests waren die südafrikanischen Kinder besser. 

Das Tragen von Schuhen verändert die Architektur des Fußes. Frühere Studien hatten gezeigt, dass Kinder, die barfuss laufen, einen breiteren Fuß, ein höheres Fußgewölbe und ein weniger angewinkeltes Großzehengrundgelenk (Hallux-Winkel) haben. Diese Konstellation verändert die Biomechanik des Fußes und damit die motorischen Fähigkeiten seines Besitzers.

Studie in Frontiers in Pediatrics (2018; doi: 10.3389/fped.2018.00115)

Joachim Schiefer

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Dr. Joachim Schiefer: +43 6474 7800
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